Kirgisistan ist ein Binnenstaat in Zentralasien mit rd. 7 Millionen Einwohnern. Es liegt eingebettet zwischen Kasachstan im Norden und Tadschikistan im Süden. Im Westen grenzt es an Usbekistan und im Osten an China. Die Hauptstadt Bishkek liegt im Norden des Landes. Die Amtssprachen sind Kirgisisch und Russisch. Die Wirtschaft basiert unter anderem auf Landwirtschaft, Bergbau, Viehzucht und langsam entdeckt das Land den Tourismus für sich. Das Land ist vor allem für seine hohen Berge, insbesondere das Tien-Shan-Gebirge, und seine hochgelegenen Seen bekannt.
Wanderreiten im „Wohnzimmer des Schneeleoparden“
Auf kräftigen, trittsicheren kirgisischen Pferden ritten wir sechs Tage durch das „Wohnzimmer des Schneeleoparden“ und ließen uns von den unendlichen Weiten und der lebendigen Nomadenkultur verzaubern. Pferdeherden, Schafe, Kühe, Yaks verbringen auf dem Hochplateau auf dreitausend Meter mit ihren Hirten den Sommer. Es erinnerte uns an unsere Almen - auch die Vegetation kam uns vertraut vor – doch alles war üppiger und größer. Wir ritten durch alpine Hochtäler, grüne Sommerweiden voller Edelweiß und Enzian und entlang kristallklarer Bergseen. Wir querten Bäche und überschritten den auf fast 4.000 Meter hoch liegenden Tosor-Pass. Die Pferde leisteten großartiges, denn die Etappen waren lang. Die Tiere waren gut gewählt, immer zuverlässig und wussten was zu tun war. Wir waren sehr dankbar dafür! Besonderer Dank gilt Mr. Asselbeck, unserem Pferde-Guide, und unserem Packpferd. Wir wurden großartig bewirtet und liebten das üppige kirgisische Picknick! Vielen Dank auch an das Naturfreunde Reisebüro und Umetov Reisen sowie Ernst Dullnig für die Organisation vor Ort.