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Herbstwanderung auf der Flatzer Wand

Windstill, angenehm warm und immer wieder sonnendurchflutet war unsere Wanderung auf die Flatzer Wand, die von Merete organisiert wurde. Vom Bahnhof Winzendorf fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Flatz, wo wir die Autos parkten. Die Flatzer Wand ist Teil des Naturparks Sierningtal-Flatzer-Wand und vereint Wander- und Kletterrouten, von denen es zahlreiche gibt. Durch den Wald ging es steil bergan. 

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Bald erreichten wir die erste Höhle, das "Lange Loch". Überraschenderweise war die Höhle noch unversprerrt. Damit die Fledermäuse in Ruhe ihren Winterschlaf halten können, ist die Höhle in den Wintermonaten normalerweise versprerrt. Laut Analyse der in der Höhle vor gut 100 Jahren gefunden Knochen wurde die Höhle bereits vor 3000 Jahren benutzt. Eine kleine Gruppe wagte sich in den engen Höhlenschlund. Wir bemühten uns leise zu sein und verwendeten mit unseren Handys keinen Blitz. Die drei Stirnlampen lieferten uns allen genug Licht in der unwegsamen Höhle. Wir erfreuten uns an den kleinen Tropfsteinen und wunderschönen Sinterbildungen. Nahe dem Ausgang entdeckten wir auch ein Fledermaus. - EIn lohnenswerter Abstieg in die ca. 40 Meter tiefe Höhle.

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Vom "Langen Loch" ging es weiter aufwärts in Richtung der Neunkirchner Hütte. Auf dem Weg dorthin wurden wir noch von einem ungewöhnlichen Naturschauspiel begleitet. Scharenweise sammelten sich Vögel und kreisten mit lautem Kreischen über uns, bevor sie ihren Weg nach Süden weiter fortsetzten. Wir hatten unsere Ankunft im Neunkirchner Haus, bei den Gastgebern bereits angekündigt. Das Neunkirchner Haus wird ehrenamtlich von den Naturfreunden Neunkirchen betreut. Wir wurden reichlich bewirtet und genossen die hausgemachten Kuchenstücke. 

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Nach der Mittgasrast ging es flott bergab. Wir teilten uns in zwei Gruppen: eine Gruppe wählte den gemütlicheren Waldweg, die andere wählte den durch eine Kette versicherten Fürststeig, wo wir die "Lochsteighöhle", ein romantisches Felsentor und das "Fuchsloch" bewundern konnten. Einige der Höhlen wurden in Urzeiten und auch während des zweiten Wletkrieges als Schutzhöhlen von der Flatzer Bevölkerung genutzt. Müde, jedoch entspannt von der guten Luft und der schönen Natur und voller neuer Eindrücke kehrten wir heim.  

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